Aha, so so
8. April 2009* Pilzkorallen können ihr Geschlecht hin und her wechseln – weiblich, männlich und zurück
* Pilzkorallen können ihr Geschlecht hin und her wechseln – weiblich, männlich und zurück
Kleine Männer werden schneller eifersüchtig. Das berichten niederländische Wissenschaftler von der Universität Groningen, die 549 Männer und Frauen gebeten hatten, ihre Neigung zur Eifersucht einzuschätzen. Je kleiner die Männer waren, desto eifersüchtiger verhielten sie sich auch nach eigenem Bekunden. Lang gewachsene Typen schätzten sich hingegen eher als recht entspannt ein. Bei Frauen ergab sich ein anderes Bild. Besonders kleine und besonders große Damen verspürten oft heftige Eifersucht, während mittlerer Größe besonders entspannt waren.
* Laut einer Umfrage des Forschungsinstituts Iconkids & Youth haben in Deutschland 44 Prozent der Mütter noch nie mit ihren Kindern über Sexualität gesprochen.
* In einer Umfrage, die in der Zeitschrift freundin erschien, erklärten 30 Prozent der befragten Frauen und Männer, zu hätten sich schon einmal wegen Streit über Geldfragen von einem Partner getrennt.
* Eine Umfrage im Auftrag der Online-Kuppelagentur Parship ergab, was die meisten ahnten: An Weihnachten führt am häufigsten das Besuchsprogramm zu Streitereien unter Partnern. 31 Prozent der Befragten hatten sich demnach schon einmal in Haare bekommen, weil sie sich nicht einigen konnten, bei welcher Familien das heilige Fest gefeiert werden sollte.
* Das Meinungsforschungsinstitut Emnid beförderte im Auftrag des Reader’s Digest eine Überraschung ans Licht: Demnach sagen 40 Prozent der Männer täglich “Ich liebe Dich” zu ihren Partnerinnen. Hingegen gestehen nur 32 Prozent der Frauen ihrem Liebsten täglich ihre Liebe.
* Tintenfische können Farbe und Muster ihrer Haut verändern. Männliche Tintenfische täuschen so etwa bisweilen vor, sie seien ein Weibchen – um dann ungestört mit einer Partnerin zu kopulieren, während ein größerer Rivale in der Nähe ist.
* Der Sexualforscher Alfred Kinsey ließ einst 300 Männer vor laufender Kamera masturbieren. Er wollte herausfinden, wie weit das Sperma beim Orgasmus spritzt. Bei den meisten Männern tropfte es einfach zu Boden, ohne nennenswerte Strecken zurückzulegen. Nur in ganz wenigen Ausnahmen wurde es weit heraus geschleudert. Der Rekordhalter unter den 300 Masturbateuren schaffte über zwei Meter.
* Männer sind doch sensibler als Frauen – wenn es um Staus geht. Laut einer Studie der University of New York verhagelt es besonders Männern für den ganzen Tag die Laune, wenn sie schon morgens auf dem Weg zur Arbeit mit dem Auto im Stau stehen müssen. Frauen reagieren da gelassener, so die Forscher.
* Im Jahr 2007 waren deutsche Männer im Durchschnitt 32,7 Jahre alt, wenn sie sich trauen ließen. Frauen heirateten hingegen durchschnittlich im Alter von 29,8 Jahren. 1970 traten die Deutschen im Schnitt wesentlich früher vor den Standesbeamten: Männer waren bei der Trauung 25,6 und Frauen 23 Jahre alt.
“Männer haben ein Hirn und einen Penis, aber nur soviel Blut, dass nur eins von beiden funktioniert!”
US-Schauspieler Robin Williams
“Den fünf Genres Horror, Porno, Melodram, Spannung und Komik entsprechen fünf Körperausscheidungen: Erbrochenes, Sperma, Tränen, Schweiß und Urin. Und jedes Genre will eine dieser Ausscheidungen herbeiführen: Das Melodram will Tränen, der Porno Sperma, der Horror das Erbrechen, die Spannung den Schweißausbruch. Die Komik will zweierlei: Entweder soll sich der Mensch vor Lachen bepissen oder Tränen lachen. Das ist der Unterschied zur Hochkunst: Alle fünf Genres wollen den Konsumenten eindeutig außer Gefecht setzen.”
Schriftsteller und Lyriker Robert Gernhardt in einem Interview mit dem Spiegel
“Wie macht man eine Frau in einem englischen Pub an? Du sagst einfach: Du hast wunderschöne Augen, deshalb möchte ich jetzt deine Brüste anfassen.”
Chris Martin, Sänger der britischen Popband Coldplay
Sexualität und Geruchssinn hängen sehr eng miteinander zusammen. Bei Frauen etwa, bei denen durch einen Unfall die Nervenverbindung zwischen ihrer Nase und dem Bulbus olfactoris im Gehirn unterbrochen wurde, endet die Menstruation. Wird die Nervenverbindung wieder hergestellt, kehrt auch die Monatsblutung zurück. Männer, die an einer angeborenen Missbildung des so genannten olfaktorischen Sulcus im Gehirn leiden, erreichen die Geschlechtsreife nicht. Sie verharren in einem körperlichen Entwicklungsstadium wie ein Junge vor Erreichen der Pubertät.
Noch im 19. Jahrhundert war es üblich, dass Frauen unter einer beeindrucken Zahl von Decken gebären mussten. Die übertriebene Körperscham jener Zeit verbot es der Hebamme, den Fortschritt der Geburt durch Tasten oder Nachsehen zu überprüfen. Wurde in einem Notfall ein Arzt herbeigerufen, durfte dieser nicht einmal das Zimmer der Frau betreten. Der Mediziner musste sich vor der Tür mit der Hebamme über den Zustand der Gebärenden austauschen und war eigentlich nur nütze, wenn ein Totenschein ausgestellt werden musste. Wie weit die Hysterie ging, zeigt eine Tirade gegen männliche Geburtshelfer, die 1772 in der Virginia Gazette erschien. Darin erklärte der Autor, es komme für ihn auf das gleiche raus, ob seine Gattin nun eine Stunde im Bordell oder bei einem männlichen Gynäkologen verbracht habe.
* Während der Zeit des Biedermeiers in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, empfahl man der schicklichen Frau, vor einem Bad Sägespäne in Wanne zu geben. So sollte sich die badende Dame den Anblick der eigenen entblößten Brüste und des eigenen Schamhaars ersparen.
* In Europa war vom späten Mittelalter an ein Nachthemd mit so genanntem Beischlaf-Schlitz recht verbreitet. Mit dem Kleidungsstück wurde sichergestellt, dass sich die Eheleute auch beim Sex nicht nackt zeigen mussten.
* Die alten Griechen bestritten ihre Wettkämpfe zwar nackt, schamlos waren sie dabei aber nicht. Die Männer legten stets Wert darauf, dass ihre Eichel von der Vorhaut bedeckt war. Damit diese während der sportlichen Wettkämpfe nicht zurück rutschte, banden die Atheten ihre über die Eichel gezogene Vorhaut mit einer Schnur zusammen. Das Ergebnis sah aus wie ein Wurstzipfel.
* Beim australischen Volk der Pitjantara rieben sich die Männer vor Kämpfen gegenseitig die Penisse bis zur Erektion.
* Im 16. Jahrhundert war es in Europa Mode, dass sich die Männer mit Schamkapsel und Braguette schmückten. Die Schamkapsel war eine bis zu Kindskopf große ausgestopfte Halbkugel, die unter einer engen Hose beziehunsgweise Strumpfhose getragen wurde. So wurde ein praller Hodensack vorgetäuscht. Die Braguette trug man ebenfalls unter der Hose. Sie hinterließ die Illusion einer stattlichen Erektion.
In Neuseeland hat ein Richter ein Mädchen von jener Lebenshypothek befreit, die die Eltern der Neunjährigen auferlegt hatten: den Namen. Sie hieß “Talula does the Hula from Hawaii”, ließ sich aus Scham von ihren Freunden aber nur “K” rufen, wie Zeitung Taranaki Daily News berichtete. Die Richter äußerten sich bestürzt über Namen, die manche Eltern für ihre Kinder aussuchen. Als Beispiele nannten sie “Fish and Chips” und “Benson and Hedges” für Zwillinge sowie “Number 16 Bus Shelter” und “Sex Fruit”.
* Die Sängerin Janet Jackson trägt nahe ihrer Bikinizone angeblich eine Tätowierung, die Micky und Minnie Maus beim Sex zeigt.
* Den Ig-Nobel-Preis in der Kategorie Biologie, mit dem das Satiremagazin Annals of improbable Research jährlich skurrile Forschungsarbeiten ehrt, gewann 2003 der Niederländer Cees Moeliker. Er hatte einen Fall homosexueller Nekrophilie bei einer Ente dokumentiert.
* Der Schauspieler Jean Penn ließ sich “Daisy”, den Kosenamen seiner Ex-Frau Madonna auf den großen Zeh tätowieren.
* Der Handballer Stefan Kretzschmar muss mit dem tätowierten Portrait seiner ehemaligen Partnerin Franziska van Almsick auf dem Körper weiterleben.
* Das wichtigste Spargelanbaugebiet Südafrikas liegt in der Gegend um die Stadt Ficksburg.
* Laut einer Umfrage im Auftrag des Autovermieters Europcar reagieren 25 Prozent der Männer genervt auf abschätzige Kommentare über ihren Fahrstil. Frauen sind empfindlicher: 46 Prozent verbitten sich Kommentare über ihre Art Auto zu fahren.
* Die ersten Frauen, die Büstenhalter trugen, waren Wikingerinnen.
* Die einzigen Wirbeltiere, bei denen Männchen und Weibchen die gleiche Menge des Hormons Prolaktin produzieren. Wissenschaftler sehen darin den Grund, dass bei Tauben Männchen wie Weibchen den gleichen Beitrag zur Aufzucht ihre Nachwuchses leisten.