Eine Sache von Anstand und Moral

Mit dem so genannten Hays-Code von 1930 versuchte Hollywood sein sündiges Image herunter zu spielen. Der Code schrieb vor, was in Filmen dargestellt werden durfte und was nicht. Einige Auszüge:

“Exzessives und lustvolles Küssen, lustvolle Umarmungen, suggestive Posen und Gesten dürfen nicht gezeigt werden.”

“Vollkommene Nacktheit ist in keinem Fall gestattet. Dazu gehört tatsächliche Nacktheit ebenso wie solche in Form einer Silhouette oder jegliche Form von lüsternen oder ausschweifenden Beschreibungen durch im Bild gezeigte Personen.”

“Es darf kein Film produziert werden, der möglicherweise die Moralvorstellungen des Betrachters verletzt.”

“Die Wirkung von Nacktheit oder Halb-Nacktheit auf den Durchschnittsmann oder die Durchschnittsfrau (…) wird von allen Gesetzgebern und Moralisten anerkannt.”

“Ehehygiene und Geschlechtskrankheiten sind keine angemessenen Themen in Filmen.”

“Die Versklavung von Weißen darf nicht zum Thema eines Films gemacht werden.”

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