Forscher haben herausgefunden

Es gibt Fragen, für die es Wissenschaftler braucht ” nicht um sie zu beantworten, sondern um sie überhaupt zu stellen. Harold Mouras von der Universität Picardie Jules Verne in Amiens wollte wissen, welche Hinregionen dafür sorgen, dass Männer eine Erektion bekommen, wenn sie Pornos ansehen. Dazu lud er sich acht junge Männer ins Labor, die er in einem funktionellen Magnetresonanztomografen (fMRI) beobachtete. Außerdem legte er den Probanden eine Art selbst konstruiertes Erektometer ans Glied, mit dem die Intensivtät der Erektion ermittelt wurde. Anschließend sahen sich die Männer im fMRI drei Filme an: eine Doku übers Angeln, Sketche mit Mister Bean und einen Pornofilm. Bei letzterem bekamen alle Probanden eine Erektion ” und eine Hirnregion namens Gyrus frontalis inferior zeigte auf den fMRI-Bildern rege Aktivität. Je kräftiger die Erektion, desto stärker fiel auch das Aktivitätsmuster im Hirn aus. Die Hirnareale leuchteten bereits, bevor sich die Schwellkörper des Penis mit Blut füllten. Dabei seien die sogenannten Spiegelneuronen im Spiel, so die Wissenschaftler. Das sind Nervenzellen im Hirn, die bei der Betrachtung eines Vorgangs jene Gefühle auslösen, die sonst entstehen, wenn man den Vorgang aktiv erlebt. Also: Männer bekommen beim Porno-Schauen eine Erektion, weil sie sich vorstellen, selbst jene sexuellen Handlungen mit attraktiven Frauen zu erleben, die sie im Fernsehen sehen. Klingt banal, ist es auch ” nachzulesen ist das ganze im Fachjournal NeuroImage.

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